Yokogawa DL708 Schreiber Festplatte umbauen

Nachdem in diesen Schreibern die Festplatten nach einiger Zeit umkommen, haben ich mir mal was überlegt um die Geräte günstig ein wenig zu manipulieren.

Serienmäßig kamen die Schreiber mit einer SCSI-2 Festplatte. Beim ersten Festplattencrash wurde ein SCSI2IDE Modul eingebaut, und eine 3.5″ 20GB IDE Festplatte. Die hat allerdings nur ca. 1 Jahr gehalten. Also habe ich mit Inventor eine Adapterplatte gezeichnet, um eine 2.5″ Notebook Festplatte anstelle der normalen einzubauen. Diese Festplatten aus dem notebookbereich sollten denke ich ein wenig mehr aushalten, als die großen aus den stationäen PC’s.
Benötigtes Material:

Dieses Adapterset (die Rahmen brauchen wir nicht wirklich, es geht um den Kabeladapter)

Eine 2.5″ Notebook Platte (ich habe dieses Modell genommen)

Den Inventor Viewer oder zur Not den Acrobat Reader

3mm Alublech (2mm gehen auch und Alu muss es nicht unbedingt sein)

Werkzeug: Bohrmaschiene, M3 Gewindebohrer“set“, 3,4mm Bohrer, Säge und eine Feile zum entgraten

Eine Klarsichtfolie zum isolieren (nicht unbedingt nötig. Haben von einer Festplatten Anti-Statik Hülle ein Stück zwischen Festplatte und Adapterplatte gelegt)

Den Fertigungsprozess des Bleches werde ich nicht beschreiben Wer mit der Zeichnung nichts anfangen kann fragt am besten jemand der sich auskennt und lässt Ihn das schnell basteln

HIER ist das Inventor Projekt (verzeiht, ich bin Anfänger was Inventor und 3D angeht)
HIER ist die PDF Datei

Nach dem Einbau der Platte kann Sie wie folgt in Betrieb genommen werden.

Schreiber einschalten

Wenn er hochgefahren ist über MISC -> Next -> Selftest -> Tastatur -> Erweitert den Code ******** eingeben (ja 8 Sternchen)

Dann Oben umstellen auf HDD (Liste wurde durch den Code um einiges länger

Dann auf ‚Identify‘ (Das dauert einen moment. Wenn er fertig ist steht das unten am Rand.

Dann auf FILE -> (HDD sollte ausgewählt sein) und auf Format im Menü -> Select

Nach ca. 5-15 Minuten ist die neue Platte einsatzbereit

Viel Spaß und hoffentlich hats Geld gespart

Hier noch 2 Bilder des demontierten Schreibers:

Gesamtansicht ohne Deckel

Detailansicht Festplatte

Bcm43xx unter OpenSUSE 10.1

Da mich das ganze 2 Abende gekostet hat, wollte ich das hier Stichpunktartig festhalten.

PCMCIA Karten mit diesem Chipsatz (mir sind nur die 2 bekannt):
ASUS Spacelink WL-100G Deluxe
Telekom Sinus 1054 data

Die Karten werden unter 10.1 mit dem Standardkernel nicht erkannt (Der
Treiber ist soweit ich weis erst ab 2.6.17 im Kernel enthalten). Ich
habe einen Kernel of the Day von SuSE 10.1 verwendet 2.6.18_rc5 (Habe die Datei mal auf meinen Webserver gelegt, mit dem hat es bei mir geklappt).

Dann braucht man noch den fwcutter fwcutter 0.4 von BerliOS.

Mit diesem müssen aus den Windowstreibern die firmware extrahiert
werden und nach /lib/firmware gelegt werden. Zunächst muss das Paket
per make kompiliert werden. Dann zB:
bcm43xx-fwcutter /root/Driver/WinXP/bcmwl5.sys -w /lib/firmware/

Viel Glück und „Have a lot of fun“

EDIT – März 2011:
Der Kernel Download ist mittlerweile leider nicht mehr verfügbar

Hamachi

Hamachi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie (http://de.wikipedia.org/wiki/Hamachi )

Hamachi ist ein sehr einfach zu konfigurierender proprietärer VPN-Client, welcher gleichzeitig auch Funktionen eines Instant Messengers mitbringt. Mit diesem Tool ist es möglich, ein virtuelles LAN über das Internet zu erstellen. Programme, die sonst nur über lokale Netzwerke funktionieren, lassen sich so auch über das Internet nutzen – egal, ob es sich dabei um Computerspiele, Filesharing-Programme oder etwas ganz Anderes handelt.

Zu den Besonderheiten von Hamachi zählen die sehr einfache Konfiguration und das innovative Konzept, mit dem die Verbindung zwischen den einzelnen Rechnern aufgebaut wird: Alle Rechner melden sich bei einem zentralen Server an, welcher dann zwischen den einzelnen Clients vermittelt. So können ohne großen Aufwand auch NAT-Router umgangen werden, so dass der Benutzer nicht erst Ports auf dem Router umleiten muss. Die Daten fließen dann aber über ein Peer-to-Peer System zwischen den einzelnen Rechnern selbst und nicht zentral über Hamachi. Dabei werden alle Daten mit einer hybriden Verschlüsselung gesichert: Das Diffie-Hellman Public Key Verfahren sorgt für einen Austausch der Sitzungsschlüssel, während die Nutzdaten dann mit dem als sicher geltenden AES-256 Algorithmus verschlüsselt werden.

Zunächst gab es Hamachi nur für die Microsoft-Windows-Plattform, inzwischen sind daneben eine Linux-und Mac-Version erschienen. Alle Versionen sind allerdings proprietäre Software und werden laut der Auskunft der Entwickler im Hamachi-Forum auch unfrei bleiben.

Presse

Ahlers, Ernst: Das Netz im Netz – Ein eigenes LAN sicher durchs Internet spannen. In: c’t 7/2006, S. 104: Das private Netz: Systemwahl. Onlineversion

Download & weitere Informationen :

Entwickler Seite

APC SmartUPS 750 – Alternativer Akku – Geld sparen

Es handelt sich bei den „APC Akkus“ um 2 zusammengeklebte Akkus. Ich verwende untenstehende Akkus, einmal mit Panzertape drumherum und die Anschlussnippel vom alten Akku oben drauf. Fertig

Statt 50-150 € Sind es somit nur 30 €

Ich besorge mir die 2 nötigen Akkus hier:

Kessler Elektronik:

Akku Typ: Panasonic LC-R127R2PG1
Akku Daten: 12V / 7,2Ah Anschluss über Faston 250 (Flachstecker 6,3 * 0,8 mm)

http://www.kessler-elektronik.de

EXT2 – Versehentlich gelöschte Dateien wiederherstellen

Dateien: Versehentlich gelöschte Dateien wiederherstellen
Bezieht sich auf: SUSE LINUX
Anliegen
Sie haben auf einem Linux ext2 Dateisystem versehentlich eine oder mehrere Dateien gelöscht. Sie haben kein Backup und wollen den Inhalt dieser Datei wiederherstellen.
Hintergrund
Wie auch unter anderen Betriebssystemen üblich wird auch auf dem Linux ext2 Dateisystem eine Datei dadurch `gelöscht‘, daß entsprechende Verweise in der Folderdatei gelöscht werden. Die eigentlichen Daten der Datei sind nach dem eigentlichen `löschen‘ zwar zum Überschreiben freigegeben, aber noch auf der Festplatte lesbar. Erst beim Anlegen weiterer Dateien werden diese nun freigegebenen Datenblöcke überschrieben.
Zudem existiert auch nach dem Löschen die sog. Inode in der die logische Verkettung der Blöcke und die ganzen Zugriffsrechte gespeichert sind. Hier wird hier auch der Zeitpunkt des Löschens (`Deletion time‘) festgehalten. Was wirklich durch das Löschen endgültig verloren gegangen ist ist der Dateiname.
Durch Setzen eines Flags mit Hilfe des Kommandos chattr kann man auf dem ext2 Dateisystem auch ein `sicheres‘ Löschen beim Absetzen eines Löschkommandos bewirken. Hierdurch wird die Datei vom Kernel beim Löschen vollständig mit Nullen überschrieben. Solchermassen gelöschte Daten sind nur u.U. mit speziellen Geräten, keinesfalls aber mit der hier beschriebenen Methode wiederherstellbar.
Eine Warnung vorneweg Mit dem im folgenden beschriebenen Programm debugfs können Sie sehr systemnahe Zugriffe auf das Dateisystem durchführen. Ohne genaue Kentniss der Interna des ext2 Dateisystems ist es sehr gefährlich für Ihre restlichen Daten mit den in der Hilfe bzw. in der Man-Page zu `debugfs‘ beschriebenen Kommandos zu `experimentieren‘. Falls Sie experimentieren möchten, so legen Sie sich am besten eine Übungspartition an.
Vorgehen
Führen Sie keine Schreibzugriffe mehr auf das Dateisystem aus auf dem Sie Dateien wiederherstellen möchten. Insbesondere das Neuanlegen von Dateien kann fatal für Ihre zu rettenden Daten sein. Falls Sie nur eine Partition `/‘ verwenden so fahren Sie den Rechner am besten geordnet herunter und booten mit einem Rettungssystem. Ansonsten reicht es wenn Sie auch die betroffene(n) Partition(en) mit dem Kommando umount aushängen. Zur Verwendung von mount und umount beachten Sie bitte das Handbuchkapitel „Einstieg in Linux“.
Nehmen wir einfach an Sie haben folgende Datei versehentlich gelöscht und wollen Sie wiederherstellen.
erde:/mnt/Versuch # ls -la Protokoll_2009.txt
-rw-r–r– 1 cg suse 1050 Dec 29 13:31 Protokoll_2009.txt
erde:/mnt/Versuch # rm Protokoll_2009.txt

Sie umounten die betreffende Partition sofort.
erde:~# umount /mnt

In meinem Beispiel handelt es sich um die Partition /dev/sdc1 die auf den Mountpoint /mnt gemounted ist. Sie müssen natürlich den Devicenamen in Ihrem System in den unten aufgeführten Beispielen einsetzen. Geben Sie bitte das Kommando debugfs devicename ein um den Filesystemdebugger aufzurufen. Dieser meldet sich nach dem Start mit dem Prompt debugfs: an dem Sie Kommandos zum direkten Zugriff auf das Dateisystem eingeben können.
erde:/# debugfs /dev/sdc1
debugfs 1.17, 26-Oct-1999 for EXT2 FS 0.5b, 95/08/09
debugfs: lsdel
1 deleted inodes found.
Inode Owner Mode Size Blocks Time deleted
25794 515 100644 1050 2/ 2 Wed Dec 29 13:32:32 1999

Mit dem Kommando lsdel kann man sich also die gelöschten Inodes auflisten lassen. An den Dateirechten Mode, dem Eigentümer (Hier als numerische User id), dem Zeitpunkt des Löschens und der ehemaligen Dateigrösse Size können Sie recht gut die wiederherzustellende Datei auffinden falls Sie mehrere Dateien gelöscht haben (und beispielsweise nur eine wiederherstellen möchten). Wichtig ist hier für das folgende dump Kommando vor allem die Inode Nummer, im obigen Beispiel 25794.
Geben Sie folgendes Kommando ein um die oben gelöschte Datei mit den gleichen Dateirechten als neue Datei `gerettet‘ im Verzeichniss /tmp wiederzubeleben. Beachten Sie bitte, daß Sie die spitzen Klammern < und > mit eingeben!
debugfs: dump -p <25794> /tmp/gerettet
debugfs: quit
erde:/# ls -l /tmp/gerettet
-rw-r–r– 1 cg suse 1050 Dec 29 13:31 /tmp/gerettet

Nach dieser Aktion können Sie das Dateisystem wieder mounten und die Datei aus dem /tmp Verzeichniss zurückspielen.
Es gibt noch weitere Methoden diese Datei wiederherzustellen, doch diese Methode hat den Vorteil keine Schreibzugriffe über debugfs oder nach vollzogener Wiederherstellung einen Dateisystemcheck zu benötigen.